Heute möchte ich mal wieder von meinem Tag berichten. Es muss ja keiner lesen.
Die Nacht an sich war extrem kurz; es ging gegen 1 ins Bett; und kurz nach 5 war aufstehen angesagt.
Zur Zeit gehe ich zu Fuß zum Bahnhof, um zur Arbeit zu kommen (wenn ich denn hin fahre…), und Unterwegs höre ich immer Musik, Podcasts usw. usf. auf meinem iPhone. Generell kann ich mir einLleben ohne iPhone nicht mehr Vorstellen.
Heute war es aber anders. Ich wollte gerne was hören, was nicht auf meinem iPhone, sondern auf meinem iPod war. Also habe ich mir mein iPod an gestöpselt.
Am Bahnhof angekommen, wollte ich dann Fahrkarten ziehen. Wollte. Denn die bahn AG scheint sich einen Wartungszeitraum für Ihre Automaten ausgesucht zu haben, der mitten in der Rush-hour am Morgen liegt. Logisch. Sonst könnte man ja Fahrkarten für den verpönten Nahverkehr verkaufen, und das will die Bahn ja nicht. Sonst wäre der Service auch nicht unter aller Sau… Aber ich schweife ab…
Also mit Fahrkarten kaufen war nix. Da musste eine aus dem Lager her. Auch wenn es Preisstufentechnisch für G gereicht hätte, gönnte ich mir mehr oder weniger gezwungen die Preisstufe H. Egal.
Im Zug wollte ich dann etwas Twittern; sowas mache ich auch. Und da Bemerkte ich, dass ich mein iPhone nicht dabei hatte.
Shitt. Wohl vergessen. In der Küche, auf dem Tisch.
In der Arbeit angekommen, habe ich meine Süße angerufen, um Ihr Bescheid zu sagen, dass ich kein Telefon dabei habe. Und um mir bestätigen zu lassen, dass mein iPhone auf dem Küchentisch liegt.
“Liegt es aber nicht”, sagte meine Süße. Sie suchte noch das ganze Haus ab; nix. Kein iPhone. Habe ich das verloren?
So recht wollte ich nicht dran glauben… es ist sicher nur heruntergefallen; und liegt etwas doof versteckt irgendwo…
Am Abend, die Rückfahrt war der reinste Horror, weil ich echt Nervös wurde, Empfing mich schon meine Süße: “Dein iPhone ist wieder da. Das hat jemand gefunden”.
Oh man. was habe ich da Glück gehabt. Ein Ehrlicher Finder, oder in dem Fall, eine Ehrliche Finderin, hat es gefunden und zurück gebracht.
Habe ich was gelernt? Ja. Besser auf meine Sachen aufpassen. Und, noch viel besser, die Erkenntnis, dass die Menschen nicht so schlecht sind, wie es viele (Presse…) gerne hätten.
Danke an die Finderin.










